Rauchmelder kaufen – Fragen und Antworten vor dem Kauf

Sicherheit steht in vielen Bereichen in unserem Leben an erster Stelle. So sollte es auch in den eigenen vier Wänden sein. Daher ist es sinnvoll, wenn man zu Hause einen Rauchmelder installiert. Mit diesem kann man auf einen zuverlässigen Brandschutz setzen. Doch, welcher Rauchmelder ist der Richtige? Auf welche Kriterien muss geachtet werden. Beachtet man einige wichtigen Grundlagen, so kann man beim Kauf keinerlei Fehler machen.

Der Rauchmelder und seine verschiedenen Typen

Rauchmelder können einen Brand in der Wohnung verhindern

Nicht jeder Rauchmelder ist gleich. Man kann viele verschiedene Produkte wiederfinden. So gibt es zum einen den Melder, welcher tatsächlich auf Rauch reagiert. Dieser wird auch oftmals als CO-Melder bezeichnet, was so aber nicht richtig ist. Befindet sich viel Stickstoff in der Luft, so löst dieser den Alarm aus. Vor allem in Bereichen, wo eine hohe Hitze regelmäßig vorkommt, ist der Rauchmelder sehr geeignet.

Des Weiteren kann man einen Hitzemelder wiederfinden. Wie der Name bereits vermuten lässt, löst dieser Melder bei einer hohen Temperatur aus. Ist diese erreicht, so schlägt der Brandschutz Alarm. Der Ton wird als besonders unangenehm und grell wahrgenommen. Auf diese Weise wird man sogar aus dem Schlaf gerissen. Das Gerät wird in der Regel an der Decke befestigt. Dies ist durchaus sinnvoll, da warme Luft nach oben aufsteigt.

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Wichtig ist die Norm

Beim Kauf eines Rauchmelders sollte man vor allem darauf achten, dass dieser genormt ist. Er benötigt nicht nur ein CE-Siegel, damit er in Deutschland verwendet werden darf, sondern auch die DIN-14676. Nur dann ist er auch geeignet. Die Norm verrät, dass das Gerät eine Lautstärke von mindestens 85 Dezibel bietet. Zudem wird gewährleistet, dass sich der Batteriewechsel akustisch anzeigt.

Ebenso muss man den Melder per Knopfdruck kontrollieren können. Erst wenn all diese Kriterien erfüllt werden, kann ein Rauchmelder eine solche Norm erhalten. Ein TÜV-Siegel ist ebenfalls sehr ratsam. Demnach kann man von einem geprüften Modell profitieren.

Auch die Funktionsweise achten

Im Grunde haben die Melder zwei verschiedene Funktionsweisen. Es gibt zum Einen thermische Rauchmelder, chemische Rauchmelder oder auch optische Melder. Die chemischen Modelle werden auch als CO-Melder bezeichnet. Je nachdem, wo man die Melder verwendet, sollte man auf das richtige Modell Rücksicht nehmen.

In der Küche eigenen sich beispielsweise CO-Melder optimal. Diese schlagen also nicht bei Wasserdampf an. In anderen Räumen, in welchen es nicht zu einer Rauchentwicklung oder einer hohen Temperatur normalerweise kommt, kann man für den Brandschutz ruhigen Gewissens auf einen normalen Melder setzen.

Die Lebensdauer ist entscheidend

Für einen guten Brandschutz sollte man einen Rauchmelder auswählen, welcher eine lange Lebensdauer hat. Dies gilt insbesondere für die Batterie. Hier ist es ratsam, wenn man auf eine sogenannte Longlife-Batterie* setzt. Diese Batterien bieten eine Lebenszeit von bis zu 10 Jahren an. Ist die Batterie irgendwann erschöpft, so meldet sich der Rauchmelder automatisch.

Auch die Haltbarkeit des Melders an sich sollte beherzigt werden. Dies gilt vor allem für die Sensoren. Diese müssen hochwertig ausfallen, damit es zu keinen Fehlalarmen kommt. Zudem können hochwertige Sensoren auch einen deutlich besseren Schutz gewährleisten.

Die Montage und die Handhabung

In der Regel werden die Melder an der Decke angebracht. Meist gibt es dafür eine spezielle Vorrichtung, welche man an der Decke fest installieren muss. Den Melder an sich kann man dann einfach abnehmen. Möchte man nicht über Kopf bohren, so kann man auch auf Magneten oder Klebestreifen zurückgreifen. Hauptsache ist, dass der Rauchmelder fest sitzt. Bei der Installation sollte man darauf achten, dass mindestens 50 Zentimeter Abstand zwischen Möbeln gehalten wird. Nur auf diese Weise kann der Melder effektiv arbeiten und schützen.

Bei der Handhabung ist wichtig, dass der Melder regelmäßig überprüft wird. Daher muss man auf einen Probealarm achten. Dieser wird in der Regel mithilfe eines Knopfes ausgelöst. Viele Modelle bieten eine LED. Diese zeigt an, dass sich der Melder in Betrieb befindet. Auch dies sollte man im Blick behalten. Nur wenn die LED leuchtet, kann man von einer hohen Sicherheit profitieren.

Die Vorteile des Rauchmelders

  • leichte Handhabung
  • verschiedene Funktionsweisen
  • einfache Wartung
  • genormte Modelle
  • langlebiges Produkt
  • inklusive Warnvorrichtung bei niedrigen Batteriestand
  • für jeden Raum geeignet
  • einfache Installation
  • mit Longlife-Batterie erhältlich

Die Nachteile des Rauchmelders

  • muss regelmäßig kontrolliert werden
  • nicht jedes Modell für jeden Zweck geeignet

Wann ist der Rauchmelder eine Pflicht?

Ein Melder ist durchaus sinnvoll, jedoch noch nicht überall Pflicht. In öffentlichen Gebäuden muss ein solcher Melder vorhanden sein. In privaten Wohnungen ist dies zwangsläufig nicht der Fall. Anders ist es jedoch bei Neu- oder Umbauten. Hier kann ein Melder durchaus für den Brandschutz zur Pflicht werden. Allerdings regelt dies jedes Bundesland anders. Bayern führte beispielsweise die Pflicht zu einem Melder ab dem 1.1.2018 für alle Bauten ein. In anderen Bundesländern dürfen Bestandsbauten noch ohne einen derartigen Melder auskommen.

Für die Wartung und die Kontrolle ist in der Regel der Bauherr oder der Besitzer verantwortlich. Das bedeutet, dass in Mietwohnungen auch der Vermieter die Sorge für die Wartung trägt.

Das Fazit – Rauchmelder kaufen

Auch wenn ein Rauchmelder nicht in jedem Haus zur Pflicht geworden ist, so ist eine derartige Anschaffung durchaus sinnvoll. Der Melder kann vor Gefahren Schützen und wird somit zum wahren Lebensretter. Passt man die Funktionsweise gut an den Einsatzort an, so kann man beim Kauf keinerlei Fehler machen. Die Handhabung ist sehr einfach, sodass jeder den Melder verwenden kann.