Pfefferspray – Fragen und Antworten vor dem Kauf

Nachts alleine auf der Straße – das kann ganz schön unheimlich sein. Dabei denken sehr viele zuerst daran ein Pfefferspray mitzunehmen. Das mag zu Beginn vielleicht einfach klingen, jedoch sind beim Kauf tatsächlich einige Dinge zu beachten.

Drei verschiedene Arten

Zu unterscheiden sind

  • Standard Pfefferspray
  • Schaumspray
  • Gelspray.

Der Pfefferspray, von dem meistens die Rede ist, besteht aus einer Emulsion und hat eine ölige Konsistenz; es ist wichtig eine gewisse Übung darin zu haben diesen anzuwenden. Der Schaumspray hat Ähnlichkeit mit Rasierschaum, ist stabiler bei Windeinwirkung und kann auch in geschlossenen Räumen angewendet werden.

Gelspray hat eine gelartige Zusammensetzung, ist ebenso windstabil und für die Anwendung in geschlossenen Räumen geeignet. Außerdem verfügen Schaum- so wie Gelspray über sogenannte UV-Marker, welche die Identifizierung eines Täters vereinfachen soll, allerdings gibt es hierzu bezüglich Gesetzgebung und Waffengebrauch einiges zu beachten.

Je nach Anwendungsgebiet hat jede Art von Pfefferspray ihre Vor- und Nachteile. Will man sich in einem privaten Raum vor Übergriffen schützen, ist der reguläre Pfefferspray zu empfehlen, weil er mit seinem Sprühnebel eine Art „Schutzmauer“ erzeugt, sich weit streut und im geschlossenen Raum auch nicht vom Wind verblasen wird; allerdings wird diese Art der Anwendung zum Problem, sobald sich mehrere Personen auf engem Raum befinden, denn der Sprühnebel reizt die Schleimhäute und löst bei allen Anwesenden Beschwerden aus.

Schaum- oder Gelspray sind für die Anwendung im Außenbereich oder in Räumen, in denen sich viele Personen aufhalten, besser geeignet, weil das Ziel wesentlich genauer erfasst und getroffen werden kann; auch auf Windrichtung muss dabei nicht geachtet werden.

Gel- und Schaumspray haben per sé keine Nachteile, sondern sind eine Weiterentwicklung des normalen Pfeffersprays.

Eines haben sie jedoch alle gemeinsam: Bei der Anwendung gegen einen Menschen, ist man nach dem Gebrauch eines Pfeffersprays auf jeden Fall dazu verpflichtet, Erste Hilfe zu leisten.

Pfefferspray ist eine Waffe

Pfefferspray ist eine Waffe

Eine Waffe bei sich zu tragen bedeutet für viele ein gewisses Maß an Sicherheit, vor allem aber bedeutet der Besitz große Verantwortung. Dazu gehört auch das Wissen über die Gesetze beim Einsatz jener Waffe. Pfefferspray ist nicht, wie es häufig verharmlost wird, ein einfaches Mittel, das man zur Notwehr leichtfertig anwenden kann, um den Gegner auszuschalten, es ist eine Waffe, bei der man wissen muss wie, wann und wo man sie einsetzen kann und darf. Pfefferspray darf nur zur Abwehr von Tieren angewendet werden und ist in Wahrheit ganz und gar nicht das Mittel der Wahl zur Selbstverteidigung gegenüber Menschen.

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Anwendung von Pfefferspray oder Tierabwehspray

Die Vorstellung ist einfach: der Täter kommt auf einen zu, man holt den Pfefferspray aus seiner Tasche, zielt auf die Augen des Angreifers und sprüht. Dem Widersacher brennen die Augen und er ist nicht im Stande dem Opfer weiter zu schaden. Ist es wirklich so einfach? Ja, wenn man im Umgang geübt ist.

Zu diesem Zweck gibt es sogenannte Trainingssprays, mit denen man sich mit dem Produkt vertraut machen und die Anwendung üben kann. Um eine sichere Handhabung zu trainieren, ist es zu empfehlen sich bei Selbstverteidigungskursen zu erkundigen, ob die richtige Benutzung von Pfefferspray Teil des Trainings ist.

Lagerung und Haltbarkeit

Bei einem Pfefferspray ist unbedingt auf den Aufdruck zu achten, wie lange das Produkt haltbar ist. Ist bei Pfefferspray das Verfallsdatum überschritten, kann sich möglicherweise das Treibmittel verflüchtigt haben und der Einsatz der Waffe ist wirkungslos. Der Flakon ist temperaturgeschützt aufzubewahren und sollte nicht über 50°C – also nicht im Auto – gelagert werden.

Bei der Aufbewahrung ist zu beachten, dass die Flasche nicht beschädigt wird und die Kartusche nicht durch mechanische Einwirkungen betätigt werden kann. Der Pfefferspray, der zur Verteidigung mitgenommen wird, sollte vorab noch nicht in Gebrauch gewesen sein, weil Rückstände die Sprühöffnung verstopfen können. Der Behälter steht unter hohem Druck, daher ist es wichtig den Spray von Zündquellen und Hitze fernzuhalten.

Zu beachten

  • Nicht in offene Flammen sprühen
  • Sprühnebel nicht inhalieren
  • Nicht auf Menschen zielen, Pfeffersprays haben den Zweck sich gegen Angriffe von Tieren zu schützen
  • Für Kinder unzugänglich aufbewahren – kein Spielzeug!
  • Das Produkt ist nicht zum Verzehr geeignet
  • Ablaufdatum beachten
  • Behälter steht unter Druck
  • Vor Hitze schützen
  • Behälter ordnungsgemäß aufbewahren
  • Der Umgang will geübt sein
  • Bei Kontakt mit dem Spray ist umgehend erste Hilfe zu leisten und die Rettung zu verständigen

Fazit – Pfefferspray kaufen

Pfefferspray ist eine Waffe, die man durchaus bei sich tragen kann aber man muss sich auf jeden Fall der Verantwortung bewusst sein, die damit einhergeht. Mit dem Produkt vertraut zu sein ist das Um und Auf, die Handhabung kann in Kursen gelernt werden. Außerdem sollte der Pfefferspray nicht irgendwo in der Handtasche verloren herumirren; zu empfehlen ist für die Aufbewahrung unterwegs eine Tasche an der Kleidung, auf die man schnellen Zugriff hat.